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Category Archives: tools

In E-LIS gibt es eine weitere Arbeit zum „Katalog 2.0“: „Kataloganreicherung / user-created content – oder: Wieso funktioniert mein OPAC nicht wie Amazon?“ von Nadia Ebeid.

Die Fragestellung erinnerte mich sofort wieder an die „If Amazon sucked like our old OPAC“-Seite, die mal im netbib-Blog erwähnt wurde:

Ziel der Arbeit:

[…] Schwächen und Probleme von konventionellen Online-Katalogen aufzuzeigen und welche Möglichkeiten es gibt, den OPAC für Nutzer attraktiver zu gestalten.

Vorgehen:

Zuerst werden Informationen zum Thema in einschlägigen Publikationen gesammelt. Im Anschluss erfolgt eine Zusammenfassung und Auswertung der erarbeiteten Literatur. Dann werden einige Hochschulbibliotheken vorgestellt, die in ihren OPACs bereits Web 2.0-Anwendungen anbieten bzw. planen. Außerdem werden qualitative Interviews mit Bibliothekaren durchgeführt, die zuständig sind für einen OPAC 2.0. Mit den in den Interviews getätigten Aussagen soll ein aktueller Stand hinsichtlich OPAC-Entwicklung bezweckt werden.

Ergebnis:

Ein wesentliches Ergebnis dieser Arbeit ist, dass es den OPAC 2.0 nicht gibt, und dass jede Bibliothek spezifische Erfordernisse hat, was einen Online-Katalog anbelangt. Daher wird vorgeschlagen, dass Bibliotheken zunächst sich und ihre Arbeitsumfeld sorgfältig analysieren, insbesondere ihre Zielgruppen. Aufgrund der Tatsache, dass es viele Attribute für einen OPAC 2.0 gibt, sollten Entscheidungsträger in Bibliotheken sorgfältig abwägen, welche Instrumente und Anwendungen erforderlich und sinnvoll sind.

Dem kann ich mich nur anschließen, denn zu diesem Ergebnis bin ich auch in meiner Arbeit gekommen, die übrigens demnächst in der „BITonline innovativ“-Reihe erscheint und dann auch als pdf-Download zur Verfügung stehen wird.

[via E-LIS]

YouTube has just released a new sub-site called YouTube EDU, aggregating thousands of free lectures from over a hundred universities across the country, including MIT, Yale, Harvard, Stanford, and oh-so-many more.

YouTube EDU

Nach iTunes U (vgl. hier) kommt nun also auch YouTube EDU. Und auch hier sind bereits bibliothekarische Inhalte zu finden: mit der Stichwortsuche „library“ erhält man z.B.

[via FobiKom, siehe auch OpenCulture]

Im BITKOM-Leitfaden „Web 2.0 für die öffentliche Verwaltung: Grundzüge, Chancen, Beispiele und Handlungsvorschläge“ (direkter Link zur pdf-Datei) wird auf 32 Seiten genau das geboten:

  • Grundzüge zum Web 2.0 allgemein: Was ist Web 2.0? (-> jeweils kurze Beschreibung der wichtigsten Web 2.0-Prinzipien) Welche Tools und Technologien gibt es? (-> jeweils kurze Vorstellung einiger neuer Technologien)
  • Erwartungshaltung/verändertes Kommunikationsverhalten der Bürger (hier ist vor allem Kapitel 4.3 interessant: „Konsequenzen für den Public Sector“)
  • Chancen der Web 2.0-Anwendungen im öffentlichen Sektor
  • Beispiele aus der Praxis (hier werde ich mir v.a. die Beispiele zu Twitter, Stadtwikis und den „Communitybuilder New South Wales“ vornehmen)

[via infobib.de und bibliothekarisch.de]

Angeregt durch Stephen Abrams gleichnamigen Blog-Post von gestern – und weil ich einfach mal die „Add Poll“-Funktion von WordPress testen wollte – hier ein kleiner Test/eine kleine Umfrage:

Wer mag, kann gerne mitmachen – die Ergebnisse sind natürlich komplett anonym und dienen lediglich dem von Helen Blowers angeregten (und auch im „13 Dinge“-Selbstlernkurs betonten)   „playing and learning“ ;-).

In der rak-list wurde vor einiger Zeit noch darüber diskutiert, dass die digitalisierten Bestände der Hathi Trust Digital Library, über die ich hier schon mal berichtete, auf den Seiten der Initiative noch gar nicht durchsuchbar seien.

Das hat sich seit heute geändert: ab sofort kann ein Teil der Bestände mit einer experimentellen (also noch im Beta-Stadium befindlichen) Suche durchsucht werden.

hathi

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der „Report on Large-scale Full-text Search for the HathiTrust Repository„: hier erhält man einen Überblick über die noch geplanten Schritte bei der Einführung der Suchfunktion, wie z.B. die Möglichkeit, die Sucherergebnisse zu facettieren (was bisher noch nicht möglich ist.)

[via Twitter und Roy Tennants Blog im Library Journal]