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Category Archives: studium

YouTube has just released a new sub-site called YouTube EDU, aggregating thousands of free lectures from over a hundred universities across the country, including MIT, Yale, Harvard, Stanford, and oh-so-many more.

YouTube EDU

Nach iTunes U (vgl. hier) kommt nun also auch YouTube EDU. Und auch hier sind bereits bibliothekarische Inhalte zu finden: mit der Stichwortsuche „library“ erhält man z.B.

[via FobiKom, siehe auch OpenCulture]

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itunesU

„iTunes U und mobiles Lernen. Wissen leicht zugänglich gemacht“, so wirbt Apple für den neuen Bereich im iTunes Store.

Was ist iTunes U?

„iTunes U ist ein Bereich des iTunes Store mit kostenlosen Vorlesungen, Sprachkursen, Hörbüchern und mehr, die sich auf einem iPod, iPhone, Mac oder PC abspielen lassen. Das Angebot von iTunes U umfasst über 50.000 Audio- und Videodateien mit Lerninhalten von renommierten Hochschulen, Museen und öffentlichen Medieneinrichtungen auf der ganzen Welt. Mit iTunes U gibt es nichts, was Sie nicht lernen können, und das Beste daran: Sie können es lernen, wo immer Sie wollen.“

(http://www.apple.com/de/education/itunesu_mobilelearning/landing.html)

Wer macht mit bei iTunes U?

Wie bei den Blogpiloten nachzulesen ist, machen bisher folgende deutsche Unis bei iTunes U mit:

  • RWTH Aachen
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Hasso Plattner Institut Potsdam

Was bringt mir iTunes U?

  • schneller und einfacher Zugang zu Lerninhalten (Audio und Video) nicht nur von den o.g. Hochschulen sondern vielen Hochschulen und bildungsnahen Einrichtungen weltweit (wie z.B. dem Museum of Modern Art)
  • lt. den Blogpiloten sind die angebotenen Podcasts meist Mitschnitte aus dem vergangenen Sommersemester
  • Lernen nach eigenem Zeitplan, wann, wie und so oft ich will

Wieso bei iTunes U mitmachen?

  • Apple formuliert es auf der iTunes U Seite eigentlich ziemlich treffend: „Studenten in ‚ihrer‘ Sprache ansprechen“

„Studenten von heute sind für mehr als nur Musik, Fotos und Filme im Internet unterwegs. Ideen austauschen, Standpunkte äußern, sich in Gemeinschaften engagieren – für all dies ist häufig das Internet erste Anlaufstelle. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, ein Teil dieser digitalen Welt zu werden und Studenten in ihrer „Sprache“ für die von Ihnen angebotenen Kurse und Vorlesungen zu interessieren. Mit iTunes U können Sie Ihren Studienplan einfach erweitern, indem Sie von ihnen kuratorisch verwaltetes* oder selbst erstelltes Audio- und Videomaterial bereitstellen.“

iTunes U – auch was für Bibliotheken?

Bei iTunes U können alle „berechtigten weiterführenden Bildungseinrichtungen“ mitmachen. Zählen Bibliotheken auch dazu? Und was hätten Bibliotheken vom Mitmachen bei iTunes U?

UPDATE: Scheinbar zählen Bibliotheken dazu, denn in iTunes U gibt es bereits einiges von amerikanischen Bibliotheken: Floorplans, Audio Tours, NYPL’s Small Business Programm, „Libraries Colloquia Series“, um an dieser Stelle mal einige zu nennen (siehe dazu auch die zwei Screenshots der NYPL und der ASU Libraries am Ende des Beitrags).

Der Vorteil ist laut Apple, dass alle „berechtigte[n] weiterführende[n] Bildungseinrichtungen durch eine iTunes U Präsenz ihre Reputation enorm verbessern [können] und damit auch von einem Wettbewerbsvorteil [profitieren]. Die Einrichtungen können einige oder alle iTunes U Inhalte für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und so interessierte Menschen auf der ganzen Welt erreichen.“

Doch egal, ob nun iTunes U auch was für Bibliotheken ist oder nicht: ich finde das Angebot – nach allem, was ich bisher darüber gelesen habe – sehr interessant. Heute abend, sobald ich wieder Zugang zu iTunes habe, werde ich mich mal etwas bei iTunes U umschauen…

Ach ja: alle über iTunes U angebotenen Inhalte sind kostenlos, man braucht allerdings sowohl iTunes (logischerweise) und einen iTunes-Account.

NYPL @ iTunes U:

itunesnypl

ASU Libraries @ iTunes U:

itunesasu

Im Artikel „Libraries 2.0“ des Scientist, der „Secrets from science librarians that can save you hours of work“ preisgibt, werden auch 10 Tips genannt, wie man als Student bzw. Researcher das meiste aus seinem Bibliothekar rausholen kann:

  1. Power of Three
  2. Get Rid of Duplicates
  3. Get a Sneak Peak
  4. Keep it in Writing: „Instead of calling your librarian for help or visiting the library, start by sending an Email request, advises UCSF’s Banks. Librarians are dogged creatures who won’t rest until a citation or article is found, often forwarding the E-mail to fellow librarians who may have search ideas or know of specialized resources.“
  5. Ask for it!: „Most people don’t realize that libraries have spending budgets and can get backfiles -older records- to all online journals, says Lori Bronars, life science librarian at Yale University.“
  6. Get Tagging: „[…] Tag particular articles, databases, and Web sites and find like-interested researchers who may have tagged the same things. Some universities have set up their own internal tagging systems, such as PennTags at the University of Pennsylvania.“ [-> PennTags: http://tags.library.upenn.edu/]
  7. Make a Date: „Invite your science librarian to a weekly lab meeting or journal club. […]“
  8. Follow up
  9. Archive 2.0: „Ask your librarian to create a blog that he/she updates regularly with search tips for databases. […]“
  10. Set a Time Cap

[via bibliothekarisch.de und InetBib]

Obwohl sich mein Studium langsam dem Ende neigt, sehe ich mich auch weiterhin als lebenslang lernende Bibliothekarin. Daher gefiel mir die „Library Student Bill of Right“, die heute von Char Booth als Gastbeitrag im „Tame the web“-Blog gepostet wurde, sehr gut.

Welche 10 Rechte sollten nun LIS-Studenten haben, um „a more vibrant and resilient profession“ zu werden?

1. The right to educate.
2. The right to evaluate.
3. The right to challenge.
4. The right to innovate.
5. The right to experience.
6. The right to explore.
7. The right to collaborate.
8. The right to redefine.
9. The right to develop.
10. The right to advocate.

Ich finde, dass sich die meisten dieser Rechte auch sehr gut ins bibliothekarische Berufsbild übertragen lassen: Innovation, Fort- & Weiterbildungen, forschen & experimentieren, kollaborieren, konstante und zielgerichtete Veränderung & Weiterentwicklung und nicht zuletzt Lobby- bzw. Öffentlichkeitsarbeit sind für Bibliothekare wichtiger denn je. Entsprechende Kenntnisse und Werkzeuge sollten daher nicht nur in den LIS-Hochschulen vermittelt werden, sondern auch im bibliothekarischen Alltag ihren Platz finden.

Um sich im Umgang mit Web 2.0-Tools fit zu machen, will ich an dieser Stelle auf den Nachfolger des „Lernen 2.0“-Kurses aufmerksam machen: „13 Dinge“ heißt er – und ist „ein Online-Lernprogramm, das BibliotheksmitarbeiterInnen ermuntern soll, mehr über die Techniken des Internets zu lernen, die die Art verändern, in der Menschen, die Gesellschaft und Bibliotheken Zugriff auf Informationen haben und miteinander kommunizieren. Dieser Kurs enthält einzelne Lektionen mit praxisbezogenen Übungen, die helfen sollen, sich mit Bloggen, RSS Feeds, Tagging, Wikis, Podcasts, Online-Anwendungen und Video- und Fotohostingseiten vertraut zu machen.“