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Category Archives: präsentation

Wie versprochen folgt heute endlich mein Rückblick zum Bibliothekartag 2009:

(Passend zum Motto des Bibliothekartags „Ein neuer Blick auf Bibliotheken“ habe ich meinen Button „CREATING the FUTURE for LIBRARIES“ getragen. Und Poken waren der Renner auf dem Bibliothekartag, dank exklusiver Versorgung durch den Neu-Schweitzer Patrick Danowski)

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Besuchte Veranstaltungen:

– Informelle Kommunikation läuft heutzutage über soziale Netzwerke -> dort müssen wir sein & dort die Benutzer erreichen. Web 2.0 bietet die Möglichkeit, Informationen über neue Ströme und Kanäle zu verbreiten und dort für unsere Angebote Werbung zu machen. In bzw. über YouTube, iTunes, MySpace, Twitter, Facebook, Flickr & Co. können wir neue Nutzer erreichen, Nutzer werden buchstäblich unsere Fans.

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In diesem Jahr bin ich auf dem Bibliothekartag erstmals auch als Vortragende aktiv – und das dann gleich zu drei Gelegenheiten: am Mittwoch im Rahmen des Innovationsforums (inkl. Preisverleihung), am Donnertag zunächst im Rahmen der Zukunftswerkstatt, nachmittags dann in der Session „Web 2.0 in öffentlichen Bibliotheken“.

Hier ein Vorgeschmack auf meine Präsentation „Die virtuelle Zweigstelle: Bibliotheken in Facebook, StudiVZ, Twitter und Co.“:

Die anderen beiden Präsentationen sind ebenfalls in meinem SlideShare-Account zu finden:

http://www.slideshare.net/fabi_k/tags/bibtag09

Während des Bibliothekartags werde ich wahrscheinlich twittern und Impressionen auf Flickr posten; außerdem bin ich als „rasende Reporterin“ für die B.I.T.online KongressNews im Einsatz ;-).

Nach dem Bibliothekartag wird es an dieser Stelle dann einen kurzen Rückblick zu den Vorträgen und den von mir besuchten Veranstaltungen geben (ggf. mit einem kleinen Vergleich zum BibCamp).

In letzter Zeit bin ich nicht so zum Bloggen gekommen, wie ich eigentlich wollte. Das lag u.a. daran, dass ich für das ekz-Kooperationsseminar „Medienzukunft, Zukunftsmedien: von Gutenberg zum Web 2.0“ eine einstündige Präsentation zum Thema „Web 2.0 in Großstadtbibliotheken: Chancen, Perspektiven, Ziele“ intensiv vorbereitet habe.

Die Präsentation ist nun über Slideshare einsehbar:

– oder auch auf den Seiten der ekz.

Dort gibt es auch die weiteren Präsentationen zum Anschauen:

  • Dr. Kochhan, Christoph: Hat das Buch noch eine Zukunft? Aktuelle Forschungsergebnisse des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zur Medienentwicklung und zu Zielgruppen
  • Bech, Morten Brunbjerg: Digital Services of Danish Libraries in the 21st Century
  • Posth, Sebastian: E-Books: Was bietet der Markt?
  • Hasiewicz, Christian: Neue Entwicklungen und Services in der DiViBib
  • Künzel, Friederike: Neue Möglichkeiten für Bibliotheken durch Print on Demand

Ist eine Arbeit zum Thema „Web 2.0 in Online-Katalogen“ wirklich innovativ? Ist dieses Thema nicht schon längst ein alter Hut? Oder gar überbewertet: ein Hype, der in Deutschlands Bibliotheken (noch) nichts zu suchen hat?

All dies scheint nicht der Fall, denn wie ich vorletzte Woche erfahren habe – und wie nun auch in InetBib und auf der B.I.T.online-Homepage nachzulesen ist -, habe ich mit meiner Masterarbeit „Welche Funktionen und Inhalte sollte ein Bibliothekskatalog im Zeitalter des Web 2.0 bieten? Ein Katalog 2.0-Konzept für die Stadtbücherei Frankfurt am Main“ einen der drei B.I.T.online Innovationspreise 2009 gewonnen. (Daher an dieser Stelle zunächst Gratulation an die beiden anderen Preisträger: Simon Brenner, FH Köln, und Kathleen Schacht, HAW Hamburg!!)

Nun bin ich kein Fan von übertriebenem Selbstmarketing (und Eigenlob stinkt ja bekanntlich), aber der Gewinn des Preises scheint mir eine gute Gelegenheit, noch mehr Werbung zu machen für die Dringlichkeit, auch in Deutschland „Web 2.0“ nicht als Hype abzutun, Kataloge zu öffnen (wie es u.a. im Bibcamp ’08 von teilnehmenden Bibliotheksnutzern gefordert wurde) und sie mit Anwendungen aus dem Bereich der sozialen Software nutzerfreundlicher zu machen. Wir können es uns nicht mehr leisten, mit „Web 2.0“ und „Bibliothek 2.0“ nichts zu tun haben zu wollen. Beim Blick über den großen Teich wird dies ganz deutlich: dort machen Bibliotheken viele gute Erfahrungen mit dem Konzept einer „Library 2.0“, wie ich im letzten Jahr bei einem Praktikum an der Unibibliothek in Ann Arbor hautnah erleben konnte (pdf-Datei). In den USA hätte daher meine Arbeit im Jahre 2008/09 wahrscheinlich nicht mehr als innovativ gegolten, ist doch dort das Thema „Bibliothek 2.0“ wirklich schon fast ein alter Hut, und „Kataloge 2.0“ (oder „Next generation catalogs“, wie sie im anglo-amerikanischen Raum meistens bezeichnet werden) bereits in vielen Bibliotheken implementiert.

Aber glücklicherweise gibt es auch in Deutschland schon einige Ansätze für neue, innovative und benutzerfreundliche Kataloge, wie z.B. Beluga und den KUG. Darüber (und natürlich über meine Arbeit) werde ich auf dem Bibliothekartag berichten: einmal im Rahmen des Innovationsforums und dann im Rahmen der Blockveranstaltung „Web 2.0 in Öffentlichen Bibliotheken“. Als Vorgeschmack auf diese Vorträge hier zwei meiner bisherigen Präsentationen zur Masterarbeit:

Ich freue mich über die Chance, dieses Jahr gleich zu mehreren Gelegenheiten über „Web 2.0 in Online-Katalogen“ sprechen zu können und bin gespannt auf die dadurch angestoßenen Diskussionen und die weiteren Entwicklungen in diesem Jahr – nicht nur im Bereich der Online-Kataloge: Denn vielleicht wird 2009 „the year of the m-library“ (vgl. dazu auch hier: „Ten trends & technologies for 2009“ und den „2009 Horizon Report„). Erste Anzeichen dafür sind bereits zu erkennen: die DCPL hat ein tolles (und zugleich das erste) bibliothekarisches iPhone App entwickelt, die NYPL und auch der WorldCat bieten tolle „mobile interfaces“ zur Katalogsuche über mobile Endgeräte an.

Today I gave my „Let’s go blue!“ Lunchtalk* presentation at the Frankfurt University Library. I talked about

Of course I also talked about Ann Arbor, what wolverines are, why my presentation was titled „Let’s go blue!“ – and why I was wearing maize & blue.

*(„Lunchtalk“ is a presentation series at the Frankfurt University Library that takes place in English and should thus give the librarians that attend these sessions an opportunity to practice and improve their English speaking and listening skills.)

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