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Category Archives: masterarbeit

Endlich ist sie online bzw. über B.I.T.online als Print-Ausgabe bestellbar:

„Mit Web 2.0 zum Online-Katalog der nächsten Generation“, meine aktualisierte Masterarbeit als Band 23 der Reihe „B.I.T.online INNOVATIV“.

-> Hier der Link zur Online-Ausgabe (pdf-Datei).

Die Veröffentlichung der Arbeit geschieht im Rahmen des B.I.T.online Innovationspreises 2009, mehr dazu hier.

An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an B.I.T.online für das Möglichmachen der Veröffentlichung sowie das Zurverfügungstellen der Online-Ausgabe!

Der Katalogkasten auf dem Cover stammt aus der Harlan Hatcher Graduate Library der University of Michigan, der rechte Teil des Covers ist eine Wordle-Kreation aus den Wörtern des Inhaltsverzeichnisses bzw. der Arbeit.

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In E-LIS gibt es eine weitere Arbeit zum „Katalog 2.0“: „Kataloganreicherung / user-created content – oder: Wieso funktioniert mein OPAC nicht wie Amazon?“ von Nadia Ebeid.

Die Fragestellung erinnerte mich sofort wieder an die „If Amazon sucked like our old OPAC“-Seite, die mal im netbib-Blog erwähnt wurde:

Ziel der Arbeit:

[…] Schwächen und Probleme von konventionellen Online-Katalogen aufzuzeigen und welche Möglichkeiten es gibt, den OPAC für Nutzer attraktiver zu gestalten.

Vorgehen:

Zuerst werden Informationen zum Thema in einschlägigen Publikationen gesammelt. Im Anschluss erfolgt eine Zusammenfassung und Auswertung der erarbeiteten Literatur. Dann werden einige Hochschulbibliotheken vorgestellt, die in ihren OPACs bereits Web 2.0-Anwendungen anbieten bzw. planen. Außerdem werden qualitative Interviews mit Bibliothekaren durchgeführt, die zuständig sind für einen OPAC 2.0. Mit den in den Interviews getätigten Aussagen soll ein aktueller Stand hinsichtlich OPAC-Entwicklung bezweckt werden.

Ergebnis:

Ein wesentliches Ergebnis dieser Arbeit ist, dass es den OPAC 2.0 nicht gibt, und dass jede Bibliothek spezifische Erfordernisse hat, was einen Online-Katalog anbelangt. Daher wird vorgeschlagen, dass Bibliotheken zunächst sich und ihre Arbeitsumfeld sorgfältig analysieren, insbesondere ihre Zielgruppen. Aufgrund der Tatsache, dass es viele Attribute für einen OPAC 2.0 gibt, sollten Entscheidungsträger in Bibliotheken sorgfältig abwägen, welche Instrumente und Anwendungen erforderlich und sinnvoll sind.

Dem kann ich mich nur anschließen, denn zu diesem Ergebnis bin ich auch in meiner Arbeit gekommen, die übrigens demnächst in der „BITonline innovativ“-Reihe erscheint und dann auch als pdf-Download zur Verfügung stehen wird.

[via E-LIS]

Ist eine Arbeit zum Thema „Web 2.0 in Online-Katalogen“ wirklich innovativ? Ist dieses Thema nicht schon längst ein alter Hut? Oder gar überbewertet: ein Hype, der in Deutschlands Bibliotheken (noch) nichts zu suchen hat?

All dies scheint nicht der Fall, denn wie ich vorletzte Woche erfahren habe – und wie nun auch in InetBib und auf der B.I.T.online-Homepage nachzulesen ist -, habe ich mit meiner Masterarbeit „Welche Funktionen und Inhalte sollte ein Bibliothekskatalog im Zeitalter des Web 2.0 bieten? Ein Katalog 2.0-Konzept für die Stadtbücherei Frankfurt am Main“ einen der drei B.I.T.online Innovationspreise 2009 gewonnen. (Daher an dieser Stelle zunächst Gratulation an die beiden anderen Preisträger: Simon Brenner, FH Köln, und Kathleen Schacht, HAW Hamburg!!)

Nun bin ich kein Fan von übertriebenem Selbstmarketing (und Eigenlob stinkt ja bekanntlich), aber der Gewinn des Preises scheint mir eine gute Gelegenheit, noch mehr Werbung zu machen für die Dringlichkeit, auch in Deutschland „Web 2.0“ nicht als Hype abzutun, Kataloge zu öffnen (wie es u.a. im Bibcamp ’08 von teilnehmenden Bibliotheksnutzern gefordert wurde) und sie mit Anwendungen aus dem Bereich der sozialen Software nutzerfreundlicher zu machen. Wir können es uns nicht mehr leisten, mit „Web 2.0“ und „Bibliothek 2.0“ nichts zu tun haben zu wollen. Beim Blick über den großen Teich wird dies ganz deutlich: dort machen Bibliotheken viele gute Erfahrungen mit dem Konzept einer „Library 2.0“, wie ich im letzten Jahr bei einem Praktikum an der Unibibliothek in Ann Arbor hautnah erleben konnte (pdf-Datei). In den USA hätte daher meine Arbeit im Jahre 2008/09 wahrscheinlich nicht mehr als innovativ gegolten, ist doch dort das Thema „Bibliothek 2.0“ wirklich schon fast ein alter Hut, und „Kataloge 2.0“ (oder „Next generation catalogs“, wie sie im anglo-amerikanischen Raum meistens bezeichnet werden) bereits in vielen Bibliotheken implementiert.

Aber glücklicherweise gibt es auch in Deutschland schon einige Ansätze für neue, innovative und benutzerfreundliche Kataloge, wie z.B. Beluga und den KUG. Darüber (und natürlich über meine Arbeit) werde ich auf dem Bibliothekartag berichten: einmal im Rahmen des Innovationsforums und dann im Rahmen der Blockveranstaltung „Web 2.0 in Öffentlichen Bibliotheken“. Als Vorgeschmack auf diese Vorträge hier zwei meiner bisherigen Präsentationen zur Masterarbeit:

Ich freue mich über die Chance, dieses Jahr gleich zu mehreren Gelegenheiten über „Web 2.0 in Online-Katalogen“ sprechen zu können und bin gespannt auf die dadurch angestoßenen Diskussionen und die weiteren Entwicklungen in diesem Jahr – nicht nur im Bereich der Online-Kataloge: Denn vielleicht wird 2009 „the year of the m-library“ (vgl. dazu auch hier: „Ten trends & technologies for 2009“ und den „2009 Horizon Report„). Erste Anzeichen dafür sind bereits zu erkennen: die DCPL hat ein tolles (und zugleich das erste) bibliothekarisches iPhone App entwickelt, die NYPL und auch der WorldCat bieten tolle „mobile interfaces“ zur Katalogsuche über mobile Endgeräte an.

So lautet der Titel der ersten Präsentation der Ergebnisse meiner Masterarbeit (die noch den etwas anderen Titel „Welche Funktionen und Inhalte sollte Bibliothekskataloge im Zeitalter des Web 2.0 bieten? hatte) für die DiViBib GmbH. Sie ist aufgrund der vielen eingebundenen Screenshots eine zugegebenermaßen recht umfangreiche Präsentation. Trotzdem präsentiert sie nur einen Ausschnitt meiner Arbeit; da ich diese aber immer noch nicht zu einer „online-reifen“ Publikation überarbeitet habe, habe ich derweil die Präsentation bei slideshare eingestellt:

Sie ist hier zu finden. Kommentare sind erwünscht! In Kürze wird es auch eine englische Version der Präsentation geben (die spätestens bis zu meiner Reise nach Ann Arbor, Michigan um meinem Praktikum an der Universitätsbibliothek fertig sein wird).

Kurzer Bericht vom Bibliothekartag:

Heute war ich zum ersten Mal (für dieses Jahr und überhaupt) auf dem Bibliothekartag und bin ganz angetan von den vielen interessanten Gesprächen und Fortbildungsthemen. Vor allem der Newcomer-Treff am Stand des BIB hat mir (sowohl als Teilnehmer als auch als Beobachter) sehr gut gefallen, weil dort viele verschiedene Projekte des letzten Jahres vorgestellt wurden und die Resonanz der Besucher sehr groß war, so dass viele anregende Unterhaltungen zu Stande kamen.
Hier einige Impressionen sowie Fotos meines Posters:

(Das Poster ist erst innerhalb der letzten Tage entstanden, da es die Ergebnisse meiner Masterarbeit widerspiegelt (Katalog 2.0-Konzept für die Stadtbücherei Frankfurt am Main), die ich erst letzten Montag abgegeben habe.)
Ich wurde wiederholt gefragt, ob die Arbeit auch in elektronischer Form verfügbar gemacht wird. Ja, wird sie! Allerdings kann ich noch nicht sagen, wann und in welcher Form. But I’ll keep you posted!