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Category Archives: bibliothek20

…gibt es nun auch im Bibliotheksportal: Web 2.0-Anwendungen in und für Bibliotheken

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Library 101 – das neueste Projekt/Video/Song von David Lee King und Michael Porter – ist da.

Kernstück ist sicher das Video, für das auch ich Nullen und Einsen in die Luft gehalten & fotografiert habe:

(Bisher habe ich allerdings weder mich noch Nancy, meine Geschichten erzählende Librarian Action Figure, im Video entdeckt. Dazu muss ich es mir bestimmt ein zweites, drittes, viertes … Mal anschauen.) Bereits nach dem zweiten Durchgang habe ich Nancy und mich im Video entdeckt! (Jeweils ganz oben links im Bild: Nancy bei 0:56-0:57, ich bei 0:54-0:55.)

Neben dem Video finden sich auf der Seite einige 101 Essays von den führenden „Bibliothekaren 2.0“ im anglo-amerikanischen Raum (der Essay von Barack Obama stammt leider nicht vom Mr. President selbst, sondern von seinem Ghostwriter Michael Porter) sowie 101 RTK (Resources & Things to know).

Und natürlich gibt’s zum Projekt eine Facebook Fan Page.

Nach langer Blog-Abstinenz melde ich mich mit ein paar Informationen zur Buchmesse zurück in der Biblioblogosphäre. Leider kann ich bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse urlaubsbedingt nicht dabei sein – was ich angesichts der folgenden zwei Veranstaltungen etwas bedauere:

Nach der im letzten Jahr gestarteten Diskussionsreihe auf dem „B.I.T.-Sofa“ (siehe ältere Beiträge dazu hier) veranstalten auch in diesem Jahr B.I.T.online und Fachbuchjournal eine Diskussionsreihe auf dem Sofa unter dem Titel: „Bibliothek 2020 – Zwischen Vergangenheit und Zukunft„:

Bibliothek 2020

Die Diskussionen finden von Mittwoch bis Freitag, jeweils von 11-13 Uhr, im Foyer der Halle 4.2 statt. Die Themen:

  • Bibliothek 2020 – Zwischen Vergangenheit und Zukunft. Bibliotheken sind nicht tot, aber…
  • Der elektronische Lesesaal – Vision oder Wirklichkeit?
  • Bibliothek und Bildung – Aufgaben und Herausforderung für die Zukunft

Logo Zukunftswerkstatt

Dann wird auch die Zukunftswerkstatt nach ihrem Erfolg auf dem Bibliothekartag erstmalig auf der Buchmesse vertreten sein und veranstaltet am Mittwoch von 17-18 Uhr eine Podiumsdiskussion:

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Endlich ist sie online bzw. über B.I.T.online als Print-Ausgabe bestellbar:

„Mit Web 2.0 zum Online-Katalog der nächsten Generation“, meine aktualisierte Masterarbeit als Band 23 der Reihe „B.I.T.online INNOVATIV“.

-> Hier der Link zur Online-Ausgabe (pdf-Datei).

Die Veröffentlichung der Arbeit geschieht im Rahmen des B.I.T.online Innovationspreises 2009, mehr dazu hier.

An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an B.I.T.online für das Möglichmachen der Veröffentlichung sowie das Zurverfügungstellen der Online-Ausgabe!

Der Katalogkasten auf dem Cover stammt aus der Harlan Hatcher Graduate Library der University of Michigan, der rechte Teil des Covers ist eine Wordle-Kreation aus den Wörtern des Inhaltsverzeichnisses bzw. der Arbeit.

In E-LIS gibt es eine weitere Arbeit zum „Katalog 2.0“: „Kataloganreicherung / user-created content – oder: Wieso funktioniert mein OPAC nicht wie Amazon?“ von Nadia Ebeid.

Die Fragestellung erinnerte mich sofort wieder an die „If Amazon sucked like our old OPAC“-Seite, die mal im netbib-Blog erwähnt wurde:

Ziel der Arbeit:

[…] Schwächen und Probleme von konventionellen Online-Katalogen aufzuzeigen und welche Möglichkeiten es gibt, den OPAC für Nutzer attraktiver zu gestalten.

Vorgehen:

Zuerst werden Informationen zum Thema in einschlägigen Publikationen gesammelt. Im Anschluss erfolgt eine Zusammenfassung und Auswertung der erarbeiteten Literatur. Dann werden einige Hochschulbibliotheken vorgestellt, die in ihren OPACs bereits Web 2.0-Anwendungen anbieten bzw. planen. Außerdem werden qualitative Interviews mit Bibliothekaren durchgeführt, die zuständig sind für einen OPAC 2.0. Mit den in den Interviews getätigten Aussagen soll ein aktueller Stand hinsichtlich OPAC-Entwicklung bezweckt werden.

Ergebnis:

Ein wesentliches Ergebnis dieser Arbeit ist, dass es den OPAC 2.0 nicht gibt, und dass jede Bibliothek spezifische Erfordernisse hat, was einen Online-Katalog anbelangt. Daher wird vorgeschlagen, dass Bibliotheken zunächst sich und ihre Arbeitsumfeld sorgfältig analysieren, insbesondere ihre Zielgruppen. Aufgrund der Tatsache, dass es viele Attribute für einen OPAC 2.0 gibt, sollten Entscheidungsträger in Bibliotheken sorgfältig abwägen, welche Instrumente und Anwendungen erforderlich und sinnvoll sind.

Dem kann ich mich nur anschließen, denn zu diesem Ergebnis bin ich auch in meiner Arbeit gekommen, die übrigens demnächst in der „BITonline innovativ“-Reihe erscheint und dann auch als pdf-Download zur Verfügung stehen wird.

[via E-LIS]