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Category Archives: berufsbild

Unter dem Motto „Get your geek on. Support the library.“ läuft zur Zeit die (von OCLC) absolut klasse gemachte Kampagne unter geekthelibrary.org:

Get your geek on. Support the library.

Geek the Library is a community-based public awareness campaign designed to highlight the vital role of public libraries for individuals and communities, and raise awareness about the critical funding issues they face.

Das Wort „(to) geek“ wird hier im Sinne von „lieben“ gebraucht und taucht auf sämtlichen Campaign Postern (u.a. auch eins mit dem Gesicht von Lou Reed), Wallpapern, Berichten von Bibliothekaren und Bibliotheksnutzern, Buttons, Stickern und (bald auch selbst gestaltbaren) T-Shirts auf.

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-> Wie das funktioniert, kann man in zwei sehr interessanten Blog-Beiträgen nachlesen:

Ich persönlich unterstütze den „ditch school“-ansatz nicht wirklich, aber dass ein Bibliotheksausweis sinnvoll und nützlich für berufliche Fort- und Weiterbildung ist – damit können wir durchaus Werbung für uns machen.

Zenhabits schreibt:

The possibilities are only limited to your imagination. Most of the skills needed for these pursuits can be learned with a simple library card and self teaching. You can obviously study most of these career paths in a formal setting as well, but it’s not necessarily required.

Bei den „self educated pros“, die zenhabits nennt, bin ich dann schon wieder hin- und hergerissen:

Less expensive. A library card and access to Wikipedia are free.

Ja, Bibliotheksausweise gibt es sehr oft kostenlos (oder zu einer vergleichsweise geringen Gebühr). Und natürlich ist Wikipedia auch kostenlos. Aber Wikipedia ist halt auch nicht alles. Man sollte lieber schreiben „Ein Bibliotheksausweis und damit Zugang zu Millionen Informationen (in Print-, audiovisueller und digitaler Form) sind kostenlos.“

Bei den „self education cons“ bin ich kurz davor, im Blog einen entsprechenden Kommentar zu hinterlassen:

You have to build your own network. Hanging out at library doesn’t give you much opportunity to network with others in your field.

Auch da bieten wir sicher mehr, als manche Nutzer (bzw. zenhabits) glauben! Bei uns kann man nicht nur „abhängen“, sondern die Bibliothek auch als Ort der Begegnung nutzen.

Der zweite Blogger berichtet, wie stolz und glücklich er darüber ist, seinen Bibliotheksausweis mittlerweile exzessiv zu nutzen:

But anyway, things have changed since then: I love to read (fiction, PF books, business books, cook books, whatever) and I have absolutely submerged myself in all things business oriented. The way I’ve done it is by using my library card like the way your average American uses their Visa card on Black Friday, excessively.

Which I’m proud of.

So it got me thinking about how valuable that little card is to me today and how much I took for granted all the resources and people I had at my disposal while I went to college. I came up with some reasons why I feel my library card is more valuable today than my uber-expensive college degree (sorry dad, this is going to hurt you more than it hurts me (he paid for the degree, I paid for the library card)).

Wieso er das tut:

This fits perfectly with the the whole concept of the library card: if I want to learn about something like investing or starting a business, I have all the books I would want at my disposal. Free of charge.

Außerdem:

A library card is free and opens up the doors to any world you can think of. Want to learn to arrange flowers? Ok. Karate? Fine. Start your own business? Now we’re talking.

Trotz seines Lobes von Bibliotheken fällt es mir schwer, beide „tools“ (library card vs. college degree bzw. Schulabschluss)  zu vergleichen oder gar für „gleich gut“ zu halten. Aber trotzdem sind beide Beiträge natürlich tolle Werbung für Bibliotheken, die die Wichtigkeit und den Nutzen unserer Arbeit betonen. Daher gehen die letzten Worte doch eigentlich runter wie Öl ;-):

I know it’s hard to think of these two tools in the same way. Some people don’t see a college diploma as a tool, they see it as a life experience, and I can’t disagree with that. But if we’re talking pure practicality, I can’t see how the library card (which is so under appreciated) doesn’t beat the pants off most college degrees

I think libraries would make an excellent place to “…make space for students, parents, and teachers to educate one another about what’s going on in cyberspace and to explore together ways to mitigate the risks that online life brings with it” (102)

So schreibt Lindsey Pfeifer im „Tame the web“-Blog über das Buch „Born digital“ (Palfrey/Gasser). Ich kann ihr da nur zustimmen und verweise, da ich selbst momentan nicht die Zeit finde, meine Eindrücke zum Buch wie angedacht hier wiederzugeben, auf ihren kurzen „book report“, aus dem das o.g. Zitat stammt.

Das die Diskussion um die Digital Natives und ihr Verhältnis zu Bibliotheken eine ganz wichtige und interessante ist, zeigen die Beiträge (+ Kommentare) zum Artikel „Gestank in den Regalschluchten“ aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 30.01.09 hier, hier und hier. Und auch hier in der „Zukunftswerkstatt“.

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Im Rahmen der Kampagne „Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek“ fand in der HLB Wiesbaden heute ein Bibliotheksfest mit buntem Programm statt.

Da ich die Aufführung von „The Hollywood Librarian“ während des Bibliothekartags leider nicht besuchen konnte, habe ich heute die Chance wahrgenommen und bin nach Wiesbaden gefahren.

Hier ein paar Eindrücke aus der HLB:

(auf dem Weg nach Wiesbaden)

(schönstes Wetter in der Landeshauptstadt)

(der Eingang der HLB)

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Obwohl sich mein Studium langsam dem Ende neigt, sehe ich mich auch weiterhin als lebenslang lernende Bibliothekarin. Daher gefiel mir die „Library Student Bill of Right“, die heute von Char Booth als Gastbeitrag im „Tame the web“-Blog gepostet wurde, sehr gut.

Welche 10 Rechte sollten nun LIS-Studenten haben, um „a more vibrant and resilient profession“ zu werden?

1. The right to educate.
2. The right to evaluate.
3. The right to challenge.
4. The right to innovate.
5. The right to experience.
6. The right to explore.
7. The right to collaborate.
8. The right to redefine.
9. The right to develop.
10. The right to advocate.

Ich finde, dass sich die meisten dieser Rechte auch sehr gut ins bibliothekarische Berufsbild übertragen lassen: Innovation, Fort- & Weiterbildungen, forschen & experimentieren, kollaborieren, konstante und zielgerichtete Veränderung & Weiterentwicklung und nicht zuletzt Lobby- bzw. Öffentlichkeitsarbeit sind für Bibliothekare wichtiger denn je. Entsprechende Kenntnisse und Werkzeuge sollten daher nicht nur in den LIS-Hochschulen vermittelt werden, sondern auch im bibliothekarischen Alltag ihren Platz finden.

Um sich im Umgang mit Web 2.0-Tools fit zu machen, will ich an dieser Stelle auf den Nachfolger des „Lernen 2.0“-Kurses aufmerksam machen: „13 Dinge“ heißt er – und ist „ein Online-Lernprogramm, das BibliotheksmitarbeiterInnen ermuntern soll, mehr über die Techniken des Internets zu lernen, die die Art verändern, in der Menschen, die Gesellschaft und Bibliotheken Zugriff auf Informationen haben und miteinander kommunizieren. Dieser Kurs enthält einzelne Lektionen mit praxisbezogenen Übungen, die helfen sollen, sich mit Bloggen, RSS Feeds, Tagging, Wikis, Podcasts, Online-Anwendungen und Video- und Fotohostingseiten vertraut zu machen.“