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Monthly Archives: April 2009

Ein neuer OCLC-Report zu Online-Katalogen ist erschienen: „Online Catalogs: What Users and Librarians Want“:

In 2008, OCLC conducted focus groups, administered a pop-up survey on WorldCat.org—OCLC’s freely available end user interface on the Web—and conducted a Web-based survey of librarians worldwide.

Die Highlights des Artikels werden in den OCLC Abstracts (Vol. 12, No. 15) vorgestellt:

  • The end user’s experience of the delivery of wanted items is as important, if not more important, than his or her discovery experience.
  • End users rely on and expect enhanced content including summaries/abstracts and tables of contents.
  • An advanced search option (supporting fielded searching) and facets help end users refine searches, navigate, browse and manage large result sets.
  • Important differences exist between the catalog data quality priorities of end users and those who work in libraries.
  • Librarians and library staff, like end users, approach catalogs and catalog data purposefully. End users generally want to find and obtain needed information; librarians and library staff generally have work responsibilities to carry out. The work roles of librarians and staff influence their data quality preferences.
  • Librarians’ choice of data quality enhancements reflects their understanding of the importance of accurate, structured data in the catalog.

Ich bin gespannt auf die Lektüre des Reports…

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In E-LIS gibt es eine weitere Arbeit zum „Katalog 2.0“: „Kataloganreicherung / user-created content – oder: Wieso funktioniert mein OPAC nicht wie Amazon?“ von Nadia Ebeid.

Die Fragestellung erinnerte mich sofort wieder an die „If Amazon sucked like our old OPAC“-Seite, die mal im netbib-Blog erwähnt wurde:

Ziel der Arbeit:

[…] Schwächen und Probleme von konventionellen Online-Katalogen aufzuzeigen und welche Möglichkeiten es gibt, den OPAC für Nutzer attraktiver zu gestalten.

Vorgehen:

Zuerst werden Informationen zum Thema in einschlägigen Publikationen gesammelt. Im Anschluss erfolgt eine Zusammenfassung und Auswertung der erarbeiteten Literatur. Dann werden einige Hochschulbibliotheken vorgestellt, die in ihren OPACs bereits Web 2.0-Anwendungen anbieten bzw. planen. Außerdem werden qualitative Interviews mit Bibliothekaren durchgeführt, die zuständig sind für einen OPAC 2.0. Mit den in den Interviews getätigten Aussagen soll ein aktueller Stand hinsichtlich OPAC-Entwicklung bezweckt werden.

Ergebnis:

Ein wesentliches Ergebnis dieser Arbeit ist, dass es den OPAC 2.0 nicht gibt, und dass jede Bibliothek spezifische Erfordernisse hat, was einen Online-Katalog anbelangt. Daher wird vorgeschlagen, dass Bibliotheken zunächst sich und ihre Arbeitsumfeld sorgfältig analysieren, insbesondere ihre Zielgruppen. Aufgrund der Tatsache, dass es viele Attribute für einen OPAC 2.0 gibt, sollten Entscheidungsträger in Bibliotheken sorgfältig abwägen, welche Instrumente und Anwendungen erforderlich und sinnvoll sind.

Dem kann ich mich nur anschließen, denn zu diesem Ergebnis bin ich auch in meiner Arbeit gekommen, die übrigens demnächst in der „BITonline innovativ“-Reihe erscheint und dann auch als pdf-Download zur Verfügung stehen wird.

[via E-LIS]