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Der Moderator unserer Diskussionsrunde am Mittwoch (Mirko Smiljanic) kam vom WDR5 und hat einige der Diskussionsteilnehmer anschließend noch interviewt. Heute war die Sendung um 16:05 zu hören (um 22:05 läuft sie übrigens ein zweites Mal) – und tatsächlich sind Tom Becker und ich unter dem Punkt „Die Bibliothek der Zukunft“ auch zu Wort gekommen!

Bisher konnte ich leider nur das Manuskript zur Sendung einsehen, da ich um 16:05 noch in der Bibliothek war und die Sendung um 22:05 mit Sicherheit verpassen werde.

Aber ab morgen ist der Beitrag dann unter der Rubrik „Nachhören“ als Podcast zum Downloaden zu haben.

Über was wird in der Sendung gesprochen?

  • Bibliotheken haben kein Monopol mehr auf Wissen und Information. Deshalb muss die Bibliothek der Zukunft Google, Wikipedia und Co. in ihr Angebot einbinden.
  • Datenbanken und e-Medien werden eine immer stärkere Rolle spielen und vielleicht sogar im Mittelpunkt stehen. Bibliotheken müssen hier neben Lesekompetenz auch Medien- und Informationskompetenz vermitteln, damit Nutzer fit sind, das Wissen, das ihnen ihre Bibliothek bietet, auch ausschöpfen zu können. Ein Beispiel dafür ist das Programm „Fit für die Facharbeit“ der Münchner Stadtbibliothek.
  • Bibliotheken vermitteln schon immer Bildung und Wissen, müssen dies künftig aber noch aktiver und v.a. in Kooperation mit den anderen Bildungseinrichtungen vor Ort (z.B. Schulen, Unis und VHS) betreiben. Zusammenarbeit und Bündelung von Kompetenzen sind die Stichwörter.
  • Bibliotheken können im physischen Gebäude verstärkt zu kommunikativen Orten der Begegnung werden. Elektronische Lesesäle auf der einen Seite – die auf der anderen Seite von Studenten im Gruppenraum der Bibliothek, der mit WLAN ausgestattet ist, genutzt werden.
  • „Richtige Bücher aus Papier werden übrigens auch in der Bibliothek der Zukunft ausgeliehen, komplett verschwinden sie in absehbarer Zeit auf keinen Fall“ (O-Ton Sprecher). Richtig! Denn „es ist einfach nicht dasselbe, ein Bilderbuch sich am Bildschirm anzuschauen mit seinem Kind oder auf dem Sofa zu sitzen und aus einem Buch vorzulesen“ (mein O-Ton; eigentlich wollte ich ja sagen „oder am Strand in einem Roman zu schmökern, wo ich den Kindle nicht gebrauchen kann, da er nachher voller Sand ist und dann kaputt geht“ ;-)).

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