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Heute will ich kurz ein paar erste Eindrücke von der Buchmesse liefern. Mehr folgt dann morgen, weil ich gleich zum nächsten Termin weiter muss.

Die Diskussion auf dem BIT-Sofa am Mittwoch zum Thema „Sind herkömmliche Bibliotheken tot?“ war eine wirklich anregende Diskussion mit Holger Behrens von DiViBib, Tom Becker von der Stadtbibliothek München und Mathias Schindler von Wikimedia Deutschland. Folgendes FAZ-Feedback habe ich im Blog von buecher.de zu unserer Diskussion gefunden:

„Der Ort des Geschehens: 14.30 Uhr B.I.T.-Sofa

Wir sind nicht tot!

Schon nach zehn Minuten fragt man sich, worin eigentlich das Problem besteht, wenn soviel Einigkeit herrscht. „Sind herkömmliche Bibliotheken tot?“, lautete die Frage. Und vier Bibliotheksmenschen antworteten unisono: Nein! Nur der Moderator wollte das nicht recht glauben. „Aber ihr Kerngeschäft sind doch die Bücher“, wandte er ein. Nein, unsere Aufgabe ist die Vermittlung von Information – ob auf Papier oder im Netz spielt längst keine Rolle mehr. Die Öffentlichkeit mag es noch nicht bemerkt haben, aber die Zukunft heißt „Onleihe“: digitalisierte Bücher, Hörbücher und Filme werden im Netz aus geliehen und heruntergeladen. So bekommt jede Bibliothek eine virtuelle Zweigstelle. Die meisten öffentlichen Bibliotheken tun sich zwar schwer, Geld für den Aufbau des digitalen Angebots frei zu machen. Aber die Branche kämpft seit langem für Bibliotheksgesetze in den Ländern, die ihre Existenz garantieren sollen. Man sollte indes nicht versäumen, auch die Öffentlichkeit rechtzeitig über den Imagewandel zu informieren.“

Zumindest über den Imagewandel des Bibliothekars-Berufes werde ich zusammen mit zwei weiteren LIS-Alumni im Rahmen des LIS-Corner am Samstag die Öffentlichkeit informieren: mit der Präsentation „Wir machen auch was mit Medien – und noch viel mehr“ von 10.15 – 10.45 im Forum Wissenschaft (Halle 4.2) soll u.a. versucht werden, das Klischee der grauen Büchermaus mit Dutt, die nur deshalb Bibliothekarin geworden ist, weil sie so gerne Bücher liest (und dementsprechend den ganzen Tag über auch nix anderes macht), zu wiederlegen😉.

Hier schon mal ein paar Bilder vom LIS-Corner und dem FAMI-Stand direkt gegenüber:

Natürlich wurde auch heute wieder auf dem BIT-Sofa diskutiert:

Ich wollte diesmal eigentlich nur als Zuhörerin mit dabei sein, wurde aber dann spontan gefragt, zum Thema „Informationsquelle Bibliothek: Bibliotheken oder Google als Informationsquelle? Gegen- oder Miteinander? Ist der Bibliothekar 2.0 der Guru des Informationszeitalters?“ auf dem Sofa Platz zu nehmen und mit zu diskutieren. Das Angebot habe ich gerne angenommen🙂 – und nochmals zusammen mit Tom Becker sowie Dr. Traute Braun-Gorgon von subito eine Stunde lang viele interessante Punkte, von Web 2.0 über Urheberrecht, das Bibliothekssterben auf dem Lande und die noch fehlende, stärkere Vernetzung von Bibliotheken und anderen Bildungseinrichtungen, diskutiert.

Auch hierzu folgt dann morgen noch mehr…

Und noch eine schöne Begebenheit am Rande, die zeigt, dass die Bibliothekswelt doch eine kleine und Ann Arbor gar nicht soo weit weg ist: am LIS-Corner habe ich Beau Case getroffen, der u.a. Fachreferent für Germanistik in der Grad Library der University of Michigan ist – und den ich in Ann Arbor leider nicht näher kennenlernen konnte, weil mein Schedule so voll gepackt war. Aber so trifft man sich halt auf der Buchmesse in Frankfurt🙂 …

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