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ich hab‘ eben im inetbib-digest die mail über den artikel aus der ny times gelesen: a hipper crowd of shushers.

ich finde ihn sehr interessant, v.a. den teil, der auch in der mail gepostet wurde: „How did such a nerdy profession become cool — aside from the fact that a certain amount of nerdiness is now cool? Many young librarians and library professors said that the work is no longer just about books but also about organizing and connecting people with information, including music and movies.“

dem letzten satz kann ich nur zustimmen: bei mir war’s zwar u.a. auch meine liebe zu büchern, die mich bibliothekarin hat werden lassen. aber schon lange ist es nicht mehr nur der umgang mit büchern, der mir so viel spaß macht. es ist vielmehr der umgang mit unseren kunden, das streben nach kunden-orientierung und der ganze „techie stuff“. wie es weiter unten im artikel heisst: „Jessamyn West […] agreed that many new librarians are attracted to what they call the “Library 2.0” phenomenon. “It’s become a techie profession,” she said. In a typical day, Ms. West might send instant and e-mail messages to patrons, many of who do their research online rather than in the library. She might also check Twitter, MySpace and other social networking sites, post to her various blogs and keep current through MetaFilter and RSS feeds. Some librarians also create Wikis or podcasts.“

so ungefähr sieht es auch bei mir aus – zwar nicht auf der arbeit, aber zumindest im privaten. und auch in deutschland hat sich unter den (meist jüngeren) bibliothekaren eine recht große blogosphere entwickelt (siehe auch mein blogroll oder www.bibliothek20.de) – und es gibt bereits bibliothek 2.o-stammtische u.ä. auch das entspricht den entwicklungen in den usa, von denen im artikel geschrieben wird (auch wenn auf dem stammtisch wahrscheinlich eher berliner bier statt „joy of sex“-cocktails getrunken wurden😉 …).

auch in den usa gab’s diskussionen und blog-posts zu diesem artikel. interessant fand ich den blog vom oclc staff. scheinbar wird in den usa der artikel sehr zwiespältig betrachtet.

dazu will ich mich nicht weiter äußern. wer aber interesse hat an „desk set“, der social group, von der im artikel gesprochen wurde: hier bei myspace findet man sie.

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